ENDMARK Wasserstudie
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Drei Mineralwässer, drei Namen, eine Verkostung. Das Ergebnis: "Gutenfels" schmeckt mineralisch, "Misoki" nach Kirschblüte und "Qlara" eher geschmacksneutral. Dabei befand sich in allen Proben das gleiche Kölner Leitungswasser.
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Brand Voice bezeichnet die übergeordnete sprachliche Persönlichkeit einer Marke: ihre charakteristischen Ausdrucksweisen, übergreifende Tonalität und Storytelling-Strategie. Der Tone of Voice kann variieren: je nach Kontext, Kanal oder Teilzielgruppe (z. B. ernster im Produktkatalog, lebhafter in Social Media).
Jeder Prozess ist individuell und hängt vom Status Quo und der Zielsetzung ab. In der Regel beginnen wir mit einer Analyse der bestehenden Kommunikation und Markenwahrnehmung, gefolgt von der Definition von Sprachstil, Tonalität und Wording. Die entwickelten Parameter werden in konkrete Guidelines übersetzt und bei Bedarf kanal- bzw. kontextspezifisch angepasst.
Eine Brand Voice wirkt überall dort, wo die Marke kommuniziert: Website, Social Media, Produktbeschreibungen, E-Mail-Kommunikation, Werbemittel, Präsentationen, Stellenanzeigen und auch im direkten Kundengespräch. Gerade die Konsistenz über alle Kanäle hinweg schafft Wiedererkennbarkeit und Vertrauen.
Go-Words sind markentypische Begriffe und Formulierungen, die zur Positionierung passen und aktiv verwendet werden sollen. No-Words sind Ausdrücke, die bewusst vermieden werden, weil sie zur Marke nicht passen, zu austauschbar sind oder eine falsche Wirkung erzeugen. Beide sind fester Bestandteil von markensprachlicher Guidelines und helfen Teams, konsistent zu kommunizieren.
Wenn Marken Large Language Models für Content-Erstellung nutzen, brauchen sie präzise Prompts, die auf einer definierten Brand Voice basieren. Ohne diese Grundlage produzieren KI-Tools generischen, austauschbaren Content. Eine dokumentierte Brand Voice – inklusive Go-Words, No-Words, Tonalitätsprinzipien und Beispielen – wird direkt zum Steuerungsinstrument für KI-gestützte Kommunikation.